ASI 
FÖCKER Asi Foecker Astrid Föcker Asi Föcke
Installation 
/ Aktion  / Zeichnung 

asi Foecker asi foecker asifoecker asi föckerasi Foecker asi foecker asifoecker asi föcker


In meinen Arbeiten baue ich Stimmungen auf, halte Situationen im Zwischenzustand, überprüfe die Schwerkraft, mache Bewegungen sichtbar und arbeite mit Veränderungen von Zuständen und Momenten.
Die Basis davon ist die vorgefundene Situation und die Arbeit mit Objekten des täglichen Gebrauchs, Baumaterialien und Licht und Schatten. Dabei bewege ich mich formal sowohl im Feld der Installation und Zeichnung als auch in der Musik und Aktion. 
 





ARBEITEN:                                                                                                                                                                                                                                




„HAUCH“ (2 Kesselkocher, 2 Kochplatten, 2 Hocker)
 
Vor einem Schaufenster stehen auf zwei Hocker, jeweils zwei Kochplatten mit Kesseltöpfen in denen Wasser kocht. Die Kesseltöpfe Pfeifen und aus der Öffnung dringt Dampf aus. Je nach Wind, wird die Aussicht und Einsicht des Fensters ganz verschleiert oder nur zum Teil verdeckt und wieder eröffnet.


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2006 / Galerie „Visite Ma Tente“ Berlin

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„DURCH UND DURCH“  (Stapel altes Papier, Filzstift) Eine 5 Stündige Gegenstandsaktion




      
    
2008 / Projektgalerie Stedefreund Berlin, Intervention zur Finissage




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„DARUM HERUM“  (Lampe, Ventilator, Spiegel, Nagel, Podest)


Ein Punktstrahler steht auf einem Podest und scheint auf einen kleinen runden Spiegel der auf der Wand lose an einem Nagel hängt. Ein Ventilator, der von unten auf den Spiegel gerichtet ist, bewegt den Spiegel in seinem eigenen Spielraum (unregelmässig).

Auf der gegenüberliegenden Wand, ist eine Reflektion des Spiegels sichtbar. Diese Reflektion bewegt sich auf der Wand innerhalb der Grenzen von den anliegenden Wänden und der Decke.

Die Reflektion springt von einer Ecke zur anderen, wartet, hüpft in der Mitte mit kurzen nervösen Bewegungen hin und her, stoppt, springt zur Ecke der Decke, fast in die Mitte zurück, hüpft.... So als würde die Reflektion auf die Räumlichen Begebenheiten reagieren.


   
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2006 / Galerie „Visite Ma Tente“ Berlin 


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„TESTS IM VERSUCH“  Nº 3


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Das Projekt „tests im versuch“ ist eine Reihe von Aktionen und Bildern, in denen ich nach kleinen Veränderungen von Situationen und Gegenständen suche die dadurch eine neue Ordnung bekommen.
In der Abgebildeten Aktion, versuche ich eine Kerze auf den Kopf zu drehen und dabei die Flamme gerade nach unten brennen zu lassen. Zuerst steht die Kerze aufrecht, langsam wird sie auf den Kopf gedreht und durch den sog eines Staubsaugers balanciere ich die Flamme so, dass sie kopfüber gerade nach unten brennt.

 
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"SALTO MORTALE"


Salto Mortale sind Tusche Zeichnungen auf Papier. Ausgangspunkt dieser Zeichnungen sind „automatische“ Skizzen von Konzentrationen, Ballungen von Energien und Bewegungen.


 







Detail

Diese Skizzen übertrage ich neu auf eine grössere Fläche und überarbeite jede Linie manuell, vom Original, um den Zustand von der Bewegung aufrecht zu erhalten, aber gleichzeitig sie in der Bewegung „erstarren“ zu lassen, durch den Prozess der Transformation.





       


Im Raum, an verschiedenen Orten am Boden, mit Berührung zur Wand, sind Ausläufe von Gipsformen zu sehen. Sie kommen von der Wand und fliessen in den Raum ein. Wie Wände die schmelzen.

2006 / Galerie „Visite Ma Tente“ Berlin


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"BEMÜHUNGEN" (Tuschezeichnungen 21 x 30 cm)


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           2007 / Galerie „Visite Ma Tente“ Berlin, Sommercamp  

              


    

Bemühungen 5 & 16 .       22 X 30 cm Tusche auf Papier 2008
    





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"ECHO"
(zwei Fotografien)


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Tintenstrahldruck auf Zeitungspapier: 210 mal 140  /  90 mal 170




 
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Ein Ausschnitt einer steilen Felswand, eine Person befindet sich im oberen Teil in der Wand. Die Person hält sich kraftlos, leicht am Felsen fest, die Füße hängen in der Luft. Eher der Fels scheint den Körper wie ein Magnet zu halten, als die Person den Felsen. Aufgenommen wurde eine liegende Person auf einem Felsen die wie gestrandet auf dem Felsen schläft. Durch die Drehung des Fotos um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn, ergibt es eine neue Situation
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"ASIPLUS"


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Das Solo Projekt „ASIPLUS“ ist eine Musikperformance. Beim Auftritt begleite ich mich mit einer Schatteninstallation. An einem Bestimmten Punkt der Performance setze ich die bewegte Installation in Gang und unterstütze damit den aufgebauten musikalischen Raum durch einen visuellen. Der Ort ist eine Bühne. Ein Ventilator der nach oben gerichtet ist, geht an. Über dem Ventilator hängt eine Glühbirne an einem Kabel herunter. Die sich durch den Ventilator im Kreis zu bewegen beginnt. Dadurch werden kreisende Schatten von der Performerin und den Gegenständen auf der Bühne auf die dahinter liegende Wand projiziert. Auch der Rest des Raumes und das Publikum kriegen bewegte Schatten.
Durch das verschieben der Gegenstände auf der Bühne, näher rücken zum Licht um die Schatten zu vergrössern, oder weiter weg vom Licht um sie zu verkleinern. Die Dinge oder die Person dadurch fast oder ganz verschwinden lassen, oder hervorheben. Werden während eines Auftritts verschiedene Kompositionen damit gemacht.



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„STAY“
  (eine Gardine, zwei Kochplatten, zwei Kochtöpfe, Wasser, Licht)

Durch ein Fenster, das mit einer Gardine behängt ist, scheint Licht auf den Boden eines leeren Raumes. Direkt Draussen vor dem Fenster steht ein Kochherd mit zwei Kochtöpfen, wo Wasser gekocht wird. Es dampft aus den Kochtöpfen und bedeckt den grössten Teil der Aussicht, bis der Wind sich dreht und die Aussicht für einen Moment freigibt.






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Im Raum entstehen dadurch bewegte Schatten auf dem Boden und auf der Wand, als wären es Wolken die vorbeiziehen.
Kaum greifbar und doch bleibt eine Ahnung von einem verlassenen Raum, eine Stimmung vom Weiterziehen..

      

2004/ „You remember me“/ Galerie Hinterconti Hamburg


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„HALF PAST“ (Helium, Plastikfolie, leichter Stoff)


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Eine Bettdecke und ein Kopfkissen, gefüllt mit Helium, schweben auf Kopfhöhe durch den Wald. Die Installation hat ihre eigene Empfindung von Raum und Zeit. Vorsichtig und langsam, empfindlich auf die kleinsten Bewegungen des Wetters. Versuche ich den Schwebezustand zu halten. Ein Balanceakt des Loslassens.


2003 / „amort“ Künstlerhaus Schloss Bröllin - D


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„EINS WIRD BEIDER BLICK“
  (Ventilator, kleine Lampe)


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Ein Punkt hüpft zwischen zwei gezeichneten Linien in einer Glasvitrine, hin und her. Der  Punkt ist ein Schatten. Eine kleine Lampe steht auf der Glasvitrine, diese wird  bewegt durch einen Ventilator. Ein Punkt, kaum sichtbar, ist aufgemalt auf der Glasscheibe der Vitrine. Durch die Bewegung der Lampe wirft der aufgemalte Punkt, einen bewegten Schatten auf den Boden der Vitrine. Dort wird die Bewegung eingegrenzt durch zwei gezeichnete Linien. Es scheint als wäre der Schatten und die gezeichneten Linie auf einer Ebene und würden aufeinander reagieren.
Ventilator, kleine Lampe

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2006/ Kleinskulpturen 3 / Säulencenter Berlin

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„ALMOST“ (100 Klappstühle , 2 Eiswürfel)




 

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Klappstühle, die in einem Zwischenzustand von aufgeklappt und zugeklappt ihr Gleichgewicht halten, stehen Dominoartig auf einer Wiese in Richtung eines offenen Feldes. Die Wiese grenzt an ein Feld mit hohem Gras, hinübergehend in eine kilometerlange leicht hügelige Ackerlandschaft. Die am letzten Hügelhorizont durch ein Waldstück den Blick des Feldes abschliesst.

Ein Versuch den Moment der Bewegung, des Kippens zu Verlängern, und damit den Zwischenzustand der Bewegung zu einem Zustand zu machen. Durch eine Verlängerung des Moments. Auslöser des Kippens dieser Stuhlreihe sind zwei Eiswürfel, die unter die ersten Stuhlbeine gelegt sind. Der Schmelzprozess entscheidet über den Beginn der Bewegung des Kippens. Wie lange braucht ein Stück Zeit?
Unerwartendes wegrennen der Performerin mit der Richtung der Stühle. Hinaus in das Feld, über die einzelnen Horizonte der Hügellandschaft, rennend verschwinden, auftauchen. Verschwinden und wieder auftauchen. Auf jedem Hügel, kippen Stühle über den Horizont. Ein weiterführen der Richtung. Verschwinden am letzten Horizont. Bis nur noch Ahnung und Vorstellung bleiben in der Bewegung.



2002 / „garden of pleasures and pain“ Künstlerhaus Schloss Bröllin -D

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„SNOWTIME“
  (Licht, Schneemaschine)



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Ein Fenster einer Häuserfront ist vereist. Von innen brennt ein kühles Licht.  Auf einmal erhellt sich das Fenster grell und aus dem oberen Teil des Fensters sprüht in einem Bogen Schnee auf die Strasse. Und bedeckt nach und nach den Boden unter dem Fenster mit künstlichem Schnee.
Eine 10 minütige Aktion zu jeder vollen Stunde.


2000/ „Kinderlein Komet“/ Fassadengalerie Kule Berlin



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„RELATIV WARMES WASSER“
  (Computer, Videobeam, Mikrofon)
  Zusammenarbeit mit Istvan Scheibler


„relativ warmes wasser“ zeigt eine Visualisierung von der Momentanen Stimmung im Raum. Die Umgebung bestimmt hier die Veränderung des Wetters. Eine Projektion von einer stark vereinfachten Wetterkarte. Eine Sonne und Wolken bewegen sich im Zufallsprinzip auf blauem Himmel. Ist es im Raum der Projektion still, bleibt das Wetter schön. Wird es lauter verschlechtert sich das Wetter. Dunkle Wolken erscheinen. Es beginnt zu regnen. Plötzliche Dynamische Wechsel bringen Überraschungen. (Regenbogenbogen, Blitze, Schnee).




















































Freitag, 8. august 2008

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